Zum Nachtisch - Museum

Jeweils an einem Dienstag im Monat präsentieren Mitarbeiter/innen des Museums in der Mittagspause von 13:00 - 13:20 Uhr ausgewählte Stücke aus den kultur- und naturgeschichtlichen Sammlungen.
Alle diejeinigen, die für knapp 20 Minuten geistige Anregung und damit eine Verdauungshilfe suchen, sind herzlich zum kostenfreien "Museum in der Mittagspause" eingeladen.

nächste Termine und Themen

Di., 17.01.2017: 14.00 Uhr: Auguste Schneider und die Wende auf
                                                  rheinhessischen Tellern [mehr]

Di., 21.02.2017: HJ trägt Manchester [mehr]

Di., 07.03.2017: Exportschlager aus Alzey: die Blaue Nonne [mehr]

Di., 11.04.2017: Aus Alzeyer Bäckereien: „Fastenbretzel“ und
                             „Bisquitteier“ [mehr]

Di., 02.05.2017: „12 Negerlein“ [mehr]

Di., 13.06.2017: Erinnerungsmedaille an das
                             Hungerjahr 1816/17 [mehr]

Di., 15.08.2017: Versteinertes Holz [mehr]

Di., 12.09.2017: Ein Neuerwerb des Künstlers Daniel Wohlgemuth

Di., 17.10.2017: Wallfahrtsandenken

Di., 21.11.2017: Von Dorn und Zunge

Di., 05.12.2017: Die Alzeyer Kirchgasse in den 1970er Jahren

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Nähere Einzelheiten zu den Veranstaltungen

Die., 15.08.05.2017, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Versteinertes Holz

Eine abenteuerliche Fundgeschichte und eine wissenschaftliche Betrachtung bietet das Museum Alzey zu seinem Museumsnachtisch am Dienstag, dem 15.08.2017, von 13:00 bis 13:20 Uhr an. Es geht dabei zum einen um den Fund eines großen Brocken versteinerten Holzes in den Gruben bei Wendelsheim/Eckelsheim und dessen Bergung. Zum anderen sollen Möglichkeiten und Grenzen einer wissenschaftlichen Einordnung des Fundes hinsichtlich Art und Alter - insbesondere angesichts der merkwürdigen Fundsituation dieses wesentlich älteren fossilen Holzes in den tertiären Schichten – anschaulich erörtert werden. Alle Interessierten sind herzlich zu dem zwanzigminütigen, kostenfreien Dessertangebot in das Alzeyer Museum eingeladen.

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Archiv - leider schon vorbei

[siehe auch unter "Pressespiegel"]

für das Jahr 2017
für das Jahr 2016
für das Jahr 2015
für das Jahr 2014 
für das Jahr 2013
für das Jahr 2012 
für das Jahr 2011 
für das Jahr 2010

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Di., 13.06.2017, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Erinnerungsmedaille an das Hungerjahr 1816/17

Karg ist das Angebot des Alzeyer Museums zu seinem nächsten Museumsnachtisch am Dienstag, dem 13. Juni 2017. Thema ist nämlich das sog. „Hungerjahr“ 1816/17. Ausgehend von einer Erinnerungsmedaille an dieses Jahr, die sich im Bestand des Museums befindet, soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwieweit das Jahr 1816/17 in Rheinhessen dem Bild entsprach, das sich insbesondere durch die populäre Erzählung über das Hungerjahr von Heinrich Bechtolsheimer weithin im historischen Gedächtnis der Region festgesetzt hat. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenfreien musealen Nachtisch von 13,00 – 13,20 Uhr in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

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Die., 02.05.2017, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
"12 Negerlein"

Nein, politisch korrekt klingt das Angebot für den nächsten Alzeyer Museumsnachtisch am Dienstag, dem 2. Mai nicht. Unter dem Titel „12 Negerlein“ werden jedoch Objekte aus dem Bereich der textilen Handarbeit, Nadeln und Garne, vorgestellt, die ab etwa 1900 unter diesem Markennamen vertrieben wurden.
Wie um die Sache wird es bei diesem Museumsnachtisch aber selbstverständlich auch um die aktuelle, höchst strittige Frage gehen, wie mit Wörtern, Texten oder Dingen umzugehen ist, die aus heutiger Sicht mit rassistischen Inhalten oder Bedeutungen verknüpft sind. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser sicherlich sehr anregenden Mittagspause von 13,00–13,20 Uhr in das Alzeyer Museum eingeladen.

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Di., 11.04.2017, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Aus Alzeyer Bäckereien: „Fastenbretzel“ und „Bisquitteier“

Als Dessertangebot für den nächsten mittäglichen Nachtisch des Alzeyer Museums stehen „Fastenbretzel“ und „Bisquitteier“ auf der Karte. Bei beiden handelt es sich um Brauchgebäck im österlichen Kontext, dennoch lassen sich Unterschiede feststellen. Während die Biskuiteier heute den meisten Menschen im Alzeyer Land bekannt sind, können vermutlich die wenigsten etwas mit den Fastenbrezeln anfangen. Das war aber nicht immer so. Ausgehend von der konkreten Frage, was Fastenbrezeln sind, sollen allgemeiner auch Fragen nach Anlässen und Formen von Brauchgebäck behandelt werden. Alle Interessierten, die mehr über „Gebildbrot“ erfahren möchten, vor allem aber alle diejenigen, die mehr über die Biskuiteier und vielleicht auch noch etwas über Fastenbrezeln auch aus „Alzeyer“ Produktion – denn tatsächlich gehörten sie zum Angebot mancher Alzeyer Bäckerei - erzählen können, sind am Dienstag, dem 11. 04. 2017, um 13.00 bis 13.20 Uhr herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in das Museum eingeladen.

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Di., 07.03.2017, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Exportschlager aus Alzey: die Blaue Nonne

Richtig süß ist das Museumsdessert, das am Dienstag, dem 7.3., von 13,00 bis 13,20 Uhr, im Alzeyer Museum angeboten wird. Dementsprechend begehrt war das Weinprodukt, das lange Zeit unter dem Markennamen „Blue Nun“ als Exportschlager aus Alzey durch die Firma Sichel im angelsächsischen Bereich vertrieben wurde. Mitte der 1980er Jahre wurden allein in den USA 1,3 Millionen 12-Flaschen-Kartons der „Blauen Nonne“ verkauft. Kreiert wurde die Marke bereits Ende der 1920er Jahre von dem Mainzer Weinhandelsunternehmen der Familie Sichel. Die Geschichte des vinologischen Erfolgsprodukts aus Rheinhessen wird ebenso Thema des Museumsnachtischs sein wie der Niedergang, der eng mit dem der Liebfrauenmilch verbunden war. Denn auch die „Blue Nun“ gehörte in das Markenumfeld der Liebfrauenmilch. Alle Interessierten sind herzlich zu der kostenfreien Veranstaltung in das Alzeyer Museum eingeladen.

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Di., 21.02.2017, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
HJ trägt Manchester

Ein Neuzugang für die Sammlung wird diesmal als Angebot des Alzeyer Museums zu seinem ersten Museumsnachtisch 2017 gereicht. Das Exponat wirkt auf den ersten Blick bescheiden: eine ehemals schwarze, vielfach geflickte, kurze Cord- bzw. Manchesterhose. Und doch eröffnet diese Hose interessante historische Ein- bzw. Ausblicke. Denn zum einen gehörte sie zur Uniform eines Hitlerjungen des Alzeyer Landes und war damit ein von vielen begehrtes textiles Zeichen der Zugehörigkeit zu der Jugendorganisation des NS-Staats; zum anderen zeugt sie von der Not der Nachkriegszeit, die selbstverständlich auch ns-belastete Kleidungsstücke „wert“-schätzte. Beiden Dimensionen wird mit Hilfe eines Zeitzeugen, der selbst noch als Hitlerjunge eine Manchesterhose trug, am Dienstag, dem 21. Februar, von 13:00 bis 13:20 Uhr im Rahmen des Museumsnachtisches nachgegangen werden. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in die Antoniterstr. 41 eingeladen.

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Di., 17.01.2017, dieses Mal: 14:00 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Auguste Schneider und die Wende auf rheinhessischen Tellern
(Auguste Schneider zum Zweiten)

Die Nachfrage nach dem Vortrag von Renate Rosenau über die ehemalige Vorsteherin der Alzeyer Kreishaushaltungsschule Auguste Schneider und die „Wende auf rheinhessischen Tellern“ im Oktober vergangenen Jahres war so groß, dass das Museum Alzey dieses Thema erneut aufgreift.
Im Rahmen eines „Cafés“ lädt das Museum zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Alzey-Worms am Dienstag, dem 17. Januar, um 14 Uhr zu dieser Veranstaltung zu Fair-Trade-Kaffee und Kuchen in die Antoniterstraße 41 ein.
In ihrem Bild-Vortrag skizziert Renate Rosenau einführend die Geschichte und Aufgaben der 1893 eröffneten Kreishaushaltungsschule bis zu ihrem Ende 1932. Im Mittelpunkt des Vortrags steht allerdings Auguste Schneider. Sie hat in ihrer Zeit in Alzey ein noch heute bekanntes Kochbuch verfasst, das in sieben Auflagen erschienen und zudem auch in vielen Haushalten noch erhalten ist. Die genaue Betrachtung des Inhalts zeigt auf, das dieses Kochbuch keineswegs einer altertümlichen regionalen Küche verpflichtet war, sondern Auguste Schneider stets die aktuellen Erkenntnisse aus den Ernährungswissenschaften für ihre rheinhessischen Schülerinnen aufbereitete. Die von ihr eingeleitete „Wende auf rheinhessischen Tellern“ war insofern ein Beitrag zu der wissenschaftlich angeleiteten Modernisierung, die die Hauswirtschaft im beginnenden 20. Jahrhundert erfuhr.
Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist erforderlich (Telefon Nr.: 067 31/49 93 64, per Email: museum(at)alzey.de oder frauenbuero(at)alzey-worms.de ).

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Termine und Themen 2016

Di., 12.01.2016: Krankes Glas [mehr]

Di., 02.02.2016: Alzeyer Fastnachtsorden und Zuchplakettcher
                             [mehr] 

Di., 15.03.2016: Freude am Dilettieren -
                             Werke einer Alzeyer Laienmalerin [mehr]

Di., 12.04.2016: Mit Germania für Fürst und Kaiser [mehr]

Di., 10.05.2016: Wie eine zweite Haut - Auf den Leib geschneidert
                             [mehr]

Di., 14.06.2016: Die Provinz Rheinhessen im Wappen [mehr]

Di., 05.07.2016: Das Landwirtschaftliche Fest in Alzey am 2. Juli 1838
                             [mehr]

Di., 27.09.2016: Mikrofossilien –
                             Formenvielfalt, Vorkommen, Arbeitstechniken
                             [mehr]

Di., 18.10.2016: Textildruck blau [mehr]

Di., 08.11.2016: Große Familie im Kleinformat:
                              Landesfürst Ernst Ludwig und seine Familie [mehr]

Di., 13.12.2016: Das vermessene Alzey [mehr]

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Di., 13.12.2016:  13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Das vermessene Alzey

Nicht das „vermessene Alzey“, sondern einen Neuzugang in der Sammlung stellt das Museum Alzey bei seinem nächsten Museumsnachtisch am Dienstag, dem 13.12. vor. Allerdings hat auch dieses Objekt durchaus etwas mit Vermessung zu tun. Es handelt sich nämlich um einen Stadtplan aus dem Jahr 1894. Der von dem damaligen Reallehrer Heusel bearbeitete „Plan von Alzey“ gibt einen Eindruck von der um die Jahrhundertwende knapp 7.000 Einwohner zählenden Stadt. Vor allem aber bietet er die Möglichkeit des Vergleichs, durch den Entwicklungen und Veränderungen Alzeys im Verlauf von mehr als hundert Jahren greif- und sichtbar werden. Alle Interessierten sind herzlich zu dem Museumsdessert von 13,00 bis 13,20 Uhr in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

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Di., 08.11.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Große Familie im Kleinformat:
Landesfürst Ernst Ludwig und seine Familie

Eine Postkarte der Fürstenfamilie von 1912 steht diesmal im Mittelpunkt des Museumsdesserts. Mit Aufkommen der Photographie wurden aktuelle Familienbilder gekrönter Häupter immer beliebter beim Volk. So konnte man teilhaben und träumen vom Leben der „Reichen und Schönen“, genau wie heute. Eine solche Postkarte kann uns viel über die Zeit und die Familie erzählen, auch im Vergleich mit heutigen Bildern von Königshäusern bzw. dem Hochadel. Besonderheiten und Details werden in die Betrachtung gerückt, aber auch das Medium Photographie spielt eine Rolle, wenn es heißt „Große Familie im Kleinformat“. Zu diesem kostenfreien Einblick sind alle Interessierten am 8. November von 13.00 bis 13.20 Uhr herzlich ins Museum Alzey eingeladen.

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Die., 18.10.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Textildruck - blau

Wer kennt sie nicht, die blauen Stoffe mit weißem Blümchen-, Streifen- oder Punktdekor, die heute insbesondere Heimtextilien oder Dirndl aufweisen. Hergestellt wurden diese Stoffe holländischer Art, wie sie ursprünglich auch genannt wurden, mit sog. Druckmodeln im Reservedruck. Was sich dahinter verbirgt, wie das Muster auf/in den Stoff kam und warum man besser vom Blaufärben spricht, davon handelt der nächste Museumsnachtisch ebenso wie von den verwendeten Färbemitteln oder der Blütezeit des Blaufärbens. Angerichtet wird der kostenfreie Nachtisch für alle Interessierten am Dienstag, dem 18. 10. 2016 zur Mittagszeit von 13.00 – 13.20 Uhr im Alzeyer Museum.

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Di., 27.09.2016: 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Mikrofossilien -
Formenvielfalt, Vorkommen, Arbeitstechniken

Nein, zur Sättigung ist das Dessertangebot des Alzeyer Museums bei seinem nächsten Museumsnachtisch am Dienstag, dem 27. 9.2016, von 13:00-13:20 Uhr nicht gedacht. Kein Fisch, keine Austern, sondern die kleinsten Exponate des Museums werden diesmal offeriert: sog. Mikrofossilien.
Fossilien, die versteinerten Überreste von Tieren und Pflanzen, gibt es an vielen Stellen in Rheinhessen. Aber nicht nur Schnecken, Muscheln oder Rippen von Seekühen warten hier im Boden auf ihre Entdeckung. Sehr viel zahlreicher, aber nicht weniger faszinierend sind die verschiedensten Arten mikroskopisch kleiner Organismen. Egal ob es sich um die Schalen winziger Krebstiere, die Fruchtkörper von Algen oder Zähne verschiedenster Fische handelt; in Vielfalt und wissenschaftlicher Aussagekraft stehen sie ihren größeren Zeitgenossen in nichts nach.
Ausgehend von einem nur 1 mm großen Einzeller in der Museumsvitrine lernen wir die Formenvielfalt der Mikrofossilien kennen und erfahren, wo und wie sie gefunden werden.

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Di., 05.07.2016: 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Das Landwirtschaftliche Fest in Alzey
am 2. Juli 1838

Festliches zum Rheinhessenjubiläum als Museumsnachtisch

Einen wesentlichen Anteil an der Festigung des neuen Gebildes „Rheinhessen“ hatte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die neue Organisationsform der Vereine. Dies gilt auch und gerade für den rheinhessischen Ableger des „Landwirtschaftlichen Vereins des Großherzogthums Hessen“. Er führte die größeren Bauern der Region zusammen, bildete ein Kommunikationsforum für den Austausch agrarwirtschaftlicher Erfahrungen und er beförderte die Verbesserung der landwirtschaftlichen Praxis. Höhepunkte der Vereinsaktivitäten waren die vom Provinzialverein in Rheinhessen organisierten landwirtschaftlichen Feste. Anlässlich des Jubiläumsjahres „200 Jahre Rheinhessen“ stellt das Alzeyer Museum im Rahmen seiner „Museumsnachtische“ am Dienstag, dem 5.07.2016, von 13:00 bis 13:20 Uhr, einen Druck vor, der das im Juli 1838 in Alzey abgehaltene landwirtschaftliche Fest detailreich darstellt. Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenfreien Dessertangebot des Museums Alzey in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

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Di., 14.06.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Die Provinz Rheinhessen im Wappen

Rheinhessen-Heraldik zum Museumsnachtisch

130 Jahre musste Rheinhessen ohne eigenes Wappen auskommen. Stattdessen nutzte man das hessen-darmstädtische Staatswappen mit der Zusatzbezeichnung „Provinz Rheinhessen“. Und als man sich 1946 endlich ein eigenes Wappen zugelegt hatte, wurde es nur für wenige Jahre genutzt.
Im Rahmen des Jubiläumsjahres „200 Jahre Rheinhessen“ wird das Alzeyer Museum sich am Dienstag, dem 14.6. auf heraldische Spurensuche begeben und die Ergebnisse dieser Suche als musealen Nachtisch servieren. Rheinhessen und Nicht-Rheinhessen sind herzlich zu diesem kostenfreien Museumsdessert von 13,00 bis 13,20 Uhr in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

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Di., 10.05.2016: 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Wie eine zweite Haut - Auf den Leib geschneidert

Kleidung einfach so im Laden kaufen war früher nicht üblich. Bis zur Industrialisierung wurde Kleidung immer beim Schneider gefertigt oder von geschickten Händen zu Hause genäht. Dadurch war Kleidung immer maßgeschneidert, was natürlich besonders Menschen mit unüblichen Körpermaßen entgegenkam. Aber auch körperliche Unzulänglichkeiten kann ein guter Schneider zumindest kaschieren. Ein solches maßgefertigtes Stück, dem man seine Besonderheiten auf den ersten Blick gar nicht ansieht, befindet sich in der Dauerausstellung des Museums. Beim Nachtisch am Dienstag, dem 10.5., von 13.00 – 13.20 Uhr werden Sie die Möglichkeit bekommen, dieses schöne Kleidungsstück aus dem 18. Jahrhundert genauer anzusehen, etwas über die Feinheiten der Schneiderkunst, aber auch einiges über die Mode der Zeit zu erfahren.

Zum Besuch dieser Veranstaltung gibt es keine Kleidervorschriften und der Eintritt ist frei.

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Di., 12.04.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Mit Germania für Fürst und Kaiser

Vordergründig serviert das Museum Alzey anlässlich seines nächsten Museumsnachtischs am Dienstag, dem 12.4., von 13:00 bis 13:20 Uhr die Fahne eines rheinhessischen Krieger- und Soldatenvereins, die eine Darstellung der „Germania“ aus Wilhelminischer Zeit zeigt. Davon ausgehend soll jedoch die Geschichte dieses Symbols seit römischer Zeit nachgezeichnet und der sich verändernde Bedeutungsgehalt dargestellt werden. Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenfreien Dessertangebot des Alzeyer Museums eingeladen.

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Di., 15.03.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Freude am Dilettieren - Werke einer Alzeyer Laienmalerin

Die Offenheit gegenüber Kunst und Kultur gehörten (und gehören) zu einer dem Bildungsideal verpflichteten bürgerlichen Existenz. Man verfasste „dilettierend“ literarische Texte, spielte Theater, musizierte oder betätigte sich in der darstellenden Kunst. Solcherart Liebhabereien besaßen einen hohen Stellenwert, auch im Leben des Alzeyer Bürgertums.
Als Dessertangebot des Museums Alzey werden am Dienstag, dem 15.3., von 13,00 bis 13,20 Uhr beispielhaft künstlerische Erzeugnisse der 1908 verstorbenen, vielseitig begabten Alzeyer Bürgermeistersgattin Jula bzw. Julie Sutor (geb. Curschmann) vorgestellt. Dabei wird es auch und vor allem um die Möglichkeiten einer Annäherung an solcherart künstlerische Schöpfungen dilettierender Laien aus kunsthistorischer Sicht gehen. Alle Interessierten sind herzlich zu zwanzig Minuten kostenfreier bürgerlicher Erbauung eingeladen.

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Di., 02.02.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Alzeyer Fastnachtsorden und Zuchplakettcher

Der Jahreszeit entsprechend stehen auf der Tageskarte des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 2. 2. als Dessertangebot Fastnachtsorden und Zuchplakettcher aus Alzey. Während die Geschichte der Fastnachtsorden bis in die Anfangszeit der Saal- und Vereinsfastnacht in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreicht, handelt es bei den Plakettcher um eine relativ junge Erscheinung, die in Mainz Anfang der 1950er Jahren zur Finanzierung des Rosenmontagsumzuges eingeführt wurde. Eingebunden in die Geschichte der Fastnacht allgemein und dieser fastnachtlichen Utensilien im speziellen werden sowohl Orden als auch Plakettcher aus der Alzeyer Fastnacht präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich von 13,00 bis 13,20 Uhr zu dem kostenfreien Museumsnachtisch in das Alzeyer Museum eingeladen.

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Die., 12.01.2016, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Krankes Glas

Wieder einmal verbindet das Alzeyer Museum seinen Museumsnachtisch mit einer ärztlichen Sprechstunde. Allerdings geht es diesmal nicht um menschliche Krankheiten, sondern Thema sind „Krankheiten“ des Glases. Gerade auch für Museen stellen diese eine besondere Herausforderung dar, bildet Glas doch eine Materialgruppe, die einen großen Anteil an den Objekten unserer kulturhistorischen Museen ausmacht. Aus diesem Grund läuft aktuell ein Forschungsprojekt, das sich mit den Ursachen der „Erkrankung“ der Gläser und möglichen therapeutischen Maßnahmen befasst. Am Beispiel von Gläsern der Alzeyer Museumssammlung  wird am Dienstag, dem 12. Januar, von 13,00 bis 13,20 Uhr über den Stand der Forschung aus restauratorischer Sicht berichtet. Interessierte sind auch ohne Krankenversicherungskarte herzlich in das Alzeyer Museum eingeladen.

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Termine und Themen 2015

Di., 20.01.2015: Eine Krone für einen Bechtolsheimer Toten [mehr]

Di., 10.02.2015: Für den Sieger ein Kuhhorn [mehr]

Di., 17.03.2015: Ein Schatzkästchen für den Bürgermeister [mehr]

Di., 21.04.2015: Mit dem Automodell zum Führerschein [mehr]

Di., 12.05.2015: Hyänenlachen [mehr]
                             (Die Säbelzahnkatze ist 
"entlaufen")

Di., 16.06.2015: (ursprüngl.: Eine Frage der Ehre - das Duell)
                                          
neu: Vom Duell zum Revolver [mehr]

Di., 14.07.2015:  Ein Backmodel in Zeiten der Revolution [mehr] 

Di., 15.09.2015:  Versteinertes Holz [mehr]

Di., 20.10.2015:  Ein Ritter au dem 15. Jahrhundert [mehr]

Di., 03.11.2015:  Sprechende Römersteine [mehr]

Di., 01.12.2015:  neu: Steinzeit der Moderne [mehr]

                              statt: Mit Germania für Fürst und Kaiser

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Di., 01.12.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Änderung neu: Steinzeit der Moderne
später nachgeh.: Mit Germania für Fürst und Kaiser

Keramik statt Germania
Eine Änderung auf seiner Tageskarte nimmt das Museum am Dienstag, dem 1. 12. 2015 vor. Statt „Mit Germania für Fürst und Kaiser“ wird es als Dessertangebot des Museums in der Mittagszeit „Steinzeit der Moderne“ geben. Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung des Kunstkurses des Aufbau-Gymnasiums wird der Dialog erläutert, der sich im Museum im Vorfeld der Ausstellung angebahnt hat zwischen den keramischen Erzeugnissen aus Schülerhand und denen der jungsteinzeitlichen Töpfer. Dabei werden vor allem Technik, Gestaltung und Funktionalität steinzeitlicher Keramikproduktion im Licht der Schülerarbeiten beleuchtet. Zu dem kostenfreien Nachtisch sind alle Interessierten herzlich von 13.00 bis 13.20 Uhr in das Alzeyer Museum eingeladen.

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Nymphenstein

03.11.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Sprechende Römersteine

Alzey gehört zu den Städten in Deutschland, deren Name bereits aus der Römerzeit überliefert ist. Gerne wird deshalb der im Jahr 223 n. Chr. errichtete und gestiftete Nymphgottheiten geweihte Altar auch als steinerne Geburtsurkunde Alzeys bezeichnet. Über den Namen und das Jahr hinausgehend gibt der sog. Nymphenstein ebenso wie andere im Museum gezeigte Weihesteine weitere Informationen zum römerzeitlichen Alzey preis. Diese sollen beim nächsten Museumsnachtisch am Dienstag, dem 3. 11., von 13.00 – 13.20 Uhr, vorgestellt werden. Alle Interessierten sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung unter dem Thema „Sprechende Römersteine“ herzlich zu dem stadthistorischen Ausflug in der Mittagspause eingeladen.

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 Di., 20.10.2015, 13:00 bis 13:30 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Ein Ritter aus dem 15. Jahrhundert

Die Begegnung mit einem Ritter des 15. Jahrhunderts verspricht der nächste Museumsnachtisch des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 20.10.2015. Dieser ist zwar aus Sandstein und zudem etwas klein geraten, dennoch stellt er ein überaus interessantes Anschauungsobjekt für Ausführungen über Rüstung und Bewaffnung der spätmittelalterlichen Krieger dar. Da sein ursprünglicher Einsatz- und Wirkungsort die „Grablegungsgruppe“ in der Nikolaikirche war, eröffnet er zugleich die Möglichkeit, in diesem Zusammenhang auf das wohl bedeutendste in Alzey erhaltene mittelalterliche Kunstwerk Alzey aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts einzugehen. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenfreien mittäglichen Dessertangebot von 13:00 bis 13:20 Uhr in das Museum eingeladen.

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Di., 15.09.2015: 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum: 
Versteinertes Holz als Museumsdessert

Zu den Museumsnachtischen des Alzeyer Museums werden aus der geologisch-paläontologischen Abteilung gerne einmal Muscheln, Schnecken, Fische und bisweilen sogar Hirsch oder Bär gereicht. Auf der Tageskarte des nächsten Museumsdesserts am Dienstag, dem 15. 9., steht jedoch eher schwer Verdauliches: Holz, genauer: versteinertes Holz. Man wird sich deshalb wohl mit Wissenshappen bescheiden müssen. Diese bieten aber durchaus reichhaltige Informationen: etwa über die Entstehung von versteinertem Holz oder über die geologischen Schichten, in denen versteinertes Holz in unserer Region zu finden ist. Auch Informationen zu Klima und Umwelt der Vorzeit kann man den Millionen Jahre alten Baumresten häufig entlocken. Zu dem kostenfreien Museumsdessert von 13:00 bis 13:20 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Backmodel [foto: lu blu]

Di., 14.07.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Ein Backmodel in Zeiten der Revolution

Zeitlich unpassend mutet auf den ersten Blick das Dessertangebot des nächsten Alzeyer Museumsnachtisches an. Backmodel, das verbindet man mit Lebkuchen, mit Springerle-Gebäck, das weckt Assoziationen mit Winter und Weihnachten. Aber bis in das letzte Jahrhundert hinein wurden Modelgebäcke auch in anderen Jahreszeiten und zu anderen Anlässen gebacken.
Das gilt auch für den Backmodel, der am Dienstag, dem 14. 7., von 13,00–13,20 Uhr im Alzeyer Museum vorgestellt werden wird. Dieser dürfte wahrscheinlich im Frühsommer des Jahres 1793 als unmittelbare Reaktion auf die von der Revolution in Frankreich beförderte „Mainzer Republik“ angefertigt – und wohl auch genutzt - worden sein. Und zwar nicht allein zur Ausformung von Backwerk, sondern auch und vor allem als Medium der politischen Kommunikation und Agitation. Den verschiedenen Aspekten des Themas Backmodel wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zum Nachtisch – Museum“ nachgegangen werden. Zu dem kostenfreien Museumsdessert sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

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Di., 16.06.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
(ursprünglich geplantes Thema: Eine Frage der Ehre - das Duell)

Vom Duell zum Revolver
Das für den nächsten Museumsnachtisch geplante Thema „Eine Frage der Ehre - das Duell“ muss leider verschoben werden. Dennoch bleibt das Dessert ganz nah am Thema.
Zur Vorstellung gelangt ein Bündelrevolver des französischen Herstellers Mariette. Bei diesem interessanten Stück handelt es sich um einen, seit dem ausgehenden Mittelalter beliebten, Versuch, mehrere vorbereitete Schüsse in einer Waffe verfügbar zu haben.
Warum es lange bei Versuchen blieb und was ausgerechnet diesen Revolver so besonders macht, ist ‑ völlig gefahrlos für Leib und Leben ‑ beim kostenfreien Dessertangebot am Dienstag, dem 16. Juni, von 13.00 bis 13.20 Uhr im Museum in der Antoniterstraße 41 zu erfahren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Di., 12.05.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Hyänenlachen

Hyänen genießen nicht den besten Ruf. Vielleicht lässt sich an dem negativen Image im Rahmen des nächsten Museumsnachtisches am Dienstag, dem 12. Mai etwas ändern. Aber gleich ob mehr oder weniger sympathisch, die Hyäne gehörte für lange Zeit, genauer im Eiszeitalter, zur Fauna Rheinhessens. Ausgehend von der Fossilüberlieferung des Alzeyer Museums soll deshalb die Stammesgeschichte der Hyäne, ihre Anatomie und Lebensweise vorgestellt werden. Und natürlich wird auch die Frage beantwortet, was es mit dem „Lachen“ der Hyäne auf sich hat. Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenfreien Dessertangebot von 13,00 bis 13,20 Uhr in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

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Di., 21.04.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Mit dem Automodell zum Führerschein

In den 1960er Jahren war das Auto vom exklusiven Luxusobjekt oder geschäftlich notwendigen Gebrauchsvehikel zu einem realisierbaren Wunschtraum vieler geworden. Besaßen Ende der 1950er Jahre von 1.000 Einwohnern der Bundesrepublik erst 69 einen eigenen PKW, so waren es 10 Jahre später bereits 207.
Doch vor dem Chauffieren des erträumten PKWs stand damals wie heute der Erwerb des Führerscheins in einer Fahrschule. Die Fahrzeugkunde und die Grundprinzipien der KFZ-Technik wurden dort mit Hilfe sog. Fahrschulmodellautos vermittelt. Eingebunden in die Geschichte der Massenmotorisierung wird ein solches Fahrschulmodell beim nächsten Museumsnachtisch des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 21.4.2015, in der Mittagspause von 13,00 bis 13,20 Uhr vorgestellt werden. Alle Interessierten können sich dabei kostenlos auf den Stand der Automobiltechnik der 1960er Jahre bringen lassen.

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Di., 17.03.2015; 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum
Ein Schatzkästchen für den Bürgermeister

Zu den Verhaltensritualen bei der Verabschiedung eines Amtsträgers gehört es, ihm ein Geschenk zu überreichen. Mit diesem soll ihm einerseits symbolisch für seine Leistungen und Verdienste gedankt werden. Andererseits ist mit dem Geschenk vielfach der Wunsch verbunden, dem Scheidenden eine Erinnerung an die Hand zu geben. Ein solches Geschenk eines ehemaligen Alzeyer Bürgermeisters ist an das Museum gelangt. Um welchen Bürgermeister es sich handelt und welchen Schatz das ihm überreichte Schatzkästchen birgt, ist Thema des nächsten Museumsnachtisches am Dienstag, dem 17. März von 13.00-13.20 Uhr. Alle neugierig Gewordenen und Interessierten sind herzlich zu diesem kostenfreien Mittagsdessert in das Museum eingeladen.

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Di., 10.02.2015; 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum
Für den Sieger ein Kuhhorn

Den Siegern eines sportlichen Wettkampfs gebührt bis heute vielfach ein Pokal. Dies war zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht anders. Im Gegensatz zu den heutigen, in der Regel silberglänzenden Pokalen war dieser jedoch aus einem Kuhhorn gefertigt. Und auch die Sportart, für die er vergeben wurde, mutet heute exotisch an. Der im Depot des Museums verwahrte Pokal wurde nämlich für ein Radrennen mit dem Hochrad verliehen. Zusammen mit dem in der Dauerausstellung des Museums ausgestellten Hochrad bietet sich der Pokal für eine Rückschau auf den Beginn des Radfahrens und des Radsports im 19. Jahrhundert an. Unter dem Titel „Für den Sieger ein Kuhhorn“ soll deshalb im Rahmen der Museumsnachtische des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 10. 2., von 13,00-13,20 Uhr ein spezielles Kapitel aus der Technik- bzw. Sozial- und Kulturgeschichte serviert werden. Alle Interessierten sind herzlich zu der kostenfreien Veranstaltung in das Museum Alzey eingeladen.

Di., 20.01.2015, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum: 
Eine Krone für einen Bechtolsheimer Toten

Ein Grabfund, der in den 1970er Jahren bei der Erneuerung der Heizungsanlage in der Bechtolsheimer Simultankirche gemacht wurde, ist Thema des ersten Alzeyer Museumsnachtisches im neuen Jahr 2015. Die Besonderheit dieses Fundes ist, dass er einen auch in Rheinhessen bis weit in das 19. Jahrhundert nachwirkenden Totenbrauch, nämlich die Widmung von Totenkronen für unverheiratet Verstorbene, archäologisch dokumentiert. Bei Aushubarbeiten in den Kirchenschiffen wurden zusammen mit einem Totenschädel Reste einer solchen Totenkrone geborgen und an das Alzeyer Museum abgegeben. Im Rahmen des Museumsnachtischs am Dienstag, dem 20. 1., soll erstmals der Versuch unternommen werden, mittels einer anthropologischer Untersuchung und volkskundlicher Betrachtung sich dem Fund, aber auch diesem Totenbrauch anzunähern. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem 20-minütigen kostenfreien „Forschungsseminar“ in der Mittagspause von 13,00-13,20 Uhr eingeladen.

 

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Termine + Themen 2014

Di., 14.01.2014: Der Alzeyer Merianstich und München
                            
[mehr]

Di., 04.02.2014: Heiße Eisen [mehr]

Di., 11.03.2014: Der V301 - eine Erfolgsgeschichte [mehr]

Di., 08.04.2014: Erinnerungen an ein Leben [mehr]
                             (die Veranstaltung: Süßes zum beginnenden
                             Ernst des Lebens 
wird verschoben)

Di., 20.05.2014: Der Prunkharnisch des Pfälzer Kurfürsten
                             Ottheinrich [mehr]
 
                             (die Veranstaltung: Ein eiszeitlicher 
                             Rheinhesse - der Höhlenbär
wird 
                             verschoben)

Di., 24.06.2014: Ein Hahn für den Kirchturm [mehr]

Di., 22.07.2014: Kreissägen als sommerliche
                              Kopfbedeckung [mehr]

Di., 16.09.2014: Süßes zum beginnenden Ernst
                              des Lebens [mehr]

Di., 07.10.2014: Ein eiszeitlicher Rheinhesse - der Höhlenbär [mehr]

Di., 25.11.2014: Schröpfen aus medizinischer Sicht [mehr]

Di., 09.12.2014: 17 tote Rheinhessen beim Kampf 
                              im Kirchheimer Schlossgarten [mehr]

Di., 09.12.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum: 
17 tote Rheinhessen beim Kampf im Kirchheimer Schlossgarten
  

Museumsnachtisch – Gefallen für Verfassung und Republik

Süß ist das Angebot des Alzeyer Museums zu seinem Museumsdessert diesmal nicht. Gleich 17 tote Rheinhessen, gefallen beim Kampf rheinhessischer Freischärler im Juni 1849 für die Reichsverfassung und die „pfälzische Republik“ im Schlossgarten von Kirchheimbolanden, beinhaltet der nächste Museumsnachtisch am Dienstag, dem 9.12.2014, von 13:00 bis 13:20 Uhr. Ausgehend von einer Lithographie, die das Gefecht im Schlossgarten darstellt, wird das damalige Geschehen skizziert. Zudem werden die Protagonisten der rheinhessischen Freischar, von denen etliche enge Beziehungen zu Alzey hatten, vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen.

Di., 25.11.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum: 
Schröpfen aus medizinischer Sicht

Terminänderung Museumsnachtisch

Wegen der Überschneidung des für Dienstag, den 18. November
um 13.00-13.20 Uhr vorgesehenen Museumsnachtisches
mit der Stolpersteinverlegung (Beginn 12.30 Uhr),
wird der Museumsnachtisch um eine Woche verlegt.
Alle diejenigen, die sich für das „Schröpfen aus medizinischer Sicht“ interessieren, sind herzlich am
Dienstag, dem 25.11.2014, zur gewohnten Zeit von 13.00-13.20 Uhr in das Museum eingeladen.

Schröpfen und Aderlass

Zu einer „ärztlichen Sprechstunde“ lädt das Museum Alzey am Dienstag, dem 25. 11., von 13.00 bis 13.20 Uhr im Rahmen seiner Museumsnachtische ein. Schröpfen und Aderlass, die Universaltherapien früherer Zeiten, werden dabei an Hand von Schröpfköpfen und Schröpfschneppern aus der medizingeschichtlichen Abteilung des Museums vorgestellt. Neben der Geschichte dieser Therapieform werden auch ihr medizinischer Nutzen und die Nutzanwendungen aus heutiger ärztlicher Sicht thematisiert. Auch ohne Rezept und Überweisung ist eine Teilnahme an dieser kostenfreien Veranstaltung möglich.

 

 

Di., 07.10.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Ein eiszeitlicher Rheinhesse – der Höhlenbär

Bevor sich der Höhlenbär zum Winterschlaf zurückzieht, darf er sich im Rahmen der Alzeyer Museumsnachtische noch einmal präsentieren. Ausgehend von Fossilien der Geologie-Abteilung des Museums wird ein Portrait des überaus gewichtigen Verwandten unserer heutigen Braunbären gezeichnet. Der 1,5-Tonner lebte in der Zeit von vor etwa 1 Million Jahren bis 17.000 Jahren in einem Gebiet, das von den Pyrenäen bis zum Ural reichte. Somit war er auch ein Rheinhesse. Alle Bärenfreunde sind herzlich am Dienstag, dem 7. 10. von 13,00 bis 13,20 Uhr zu dem kostenfreien Museumsdessert in das Museum Alzey eingeladen.

Di., 16.09.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Süßes zum beginnenden Ernst des Lebens

Zum nächsten Museumsnachtisch lädt das Museum am Dienstag, dem 16. September, von 13.00-13.20 Uhr ein. Aus aktuellem Anlass, weil zeitlich nah zum neuen Schuljahr empfiehlt die Dessertkarte diesmal Gedanken zum Ersten Schultag. Mit ihm begann ein neuer Lebensabschnitt. Versüßt wurde dieser durch eine mit Leckerem, aber auch manch Nützlichem gefüllte Schultüte. Diese hatte man möglicherweise von älteren Geschwistern geerbt oder aber wie zahlreiche Schulanfänger der jüngeren Jahrzehnte mit Mamas Hilfe selbst gebastelt. Nicht schon immer und überall war die Schultüte verbreitet. Je nach Zeit und Mode änderte sie ihr Aussehen. Nur selten wurden die zum Symbol des Schuleintritts gewordenen Schultüten aufgehoben. Insbesondere hinsichtlich der eigenen Biographie sind sie deshalb bisweilen in Vergessenheit geraten. Wer mehr über die Tradition der Zuckertüte für ABC-Schützen erfahren möchte oder selbst etwas aus dem längst vergangenen Tag aus seiner Kindheit etwas zu berichten weiß, ist herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in das Museum eingeladen. Überlebende Exemplare dürfen gerne mitgebracht werden.

Di., 22.07.2014, 13:00 Uhr bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
„Kreissägen“ als Kopfbedeckung

Werden diesmal beim Museumsnachtisch des Alzeyer Museums Holzköpfe mittels Kreissäge klein gemacht? Beim ersten Lesen des Kurztitels für das Dessert mag sich diese Vorstellung aufdrängen. Der genaue Titel „Kreissägen als sommerliche Kopfbedeckung“ weist jedoch auf das Themenfeld hin, aus dem das Dessertangebot ausgewählt wurde – die Mode. D. h. es wird um eine in ihrer Zeit durchaus modische, sommerliche Kopfbekleidung gehen. Näheres hierzu erfahren alle Dessertfreunde am Dienstag, dem 22. 7., von 13,00 bis 13,20 Uhr im Alzeyer Museum.

 

 

Di., 24.06.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Ein Hahn für den Kirchturm

Ein durchaus respektables Hähnchen reicht das Alzeyer Museum zu seinem nächsten Museumsnachtisch, am Dienstag, dem 24. 6., von 13,00 bis 13,20 Uhr. Allerdings nicht gebraten oder gekocht, sondern geschmiedet, geschweißt und gelötet. Denn bei dem vom Museum servierten Hahn handelt es sich diesmal um einen Kirchturmgockel. Und auch die Zutaten sind allenfalls ideeller Art. Es geht um Wissen, genauer um kirchen- bzw. kulturgeschichtliche Informationen zum Thema Kirchturmhahn. Wer schon immer wissen wollte, was es mit dem Gockel auf dem Kirchturmdach auf sich hat, ist herzlich zu dem kostenfreien Museumsdessert in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

Di., 20.05.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum: 
Die Prunkrüstung des Pfalzgrafen Ottheinrich

In Folge der Verlängerung der Sonderausstellung  „Die Wittelsbacher an der Selz.  Burg und Schloss Alzey im Zeichen von Löwe und Wecken“ bis zum 25. Mai kann das Museum Alzey ein besonderes Angebot auf seine museale Dessertkarte nehmen. Statt eines eiszeitlichen Höhlenbären bekommt man am Dienstag, dem 20.05.2014, von 13:00 bis 13:20 Uhr, den Prunkharnisch, d. h. die Rüstung des Pfälzer Kurfürsten Ottheinrich präsentiert. Die spätmittelalterliche Ritterrüstung wurde um 1516 in der Werkstätte eines renommierten Plattners in Augsburg gefertigt und zählt zu den Spitzenerzeugnissen dieses Handwerks. Im Rahmen des Museumsnachtischs werden die Bestandteile dieser Rüstung ebenso vorgestellt wie ihre Funktionalität und die besondere kunsthandwerkliche Ausgestaltung. Und selbstverständlich wird auch ihr Besitzer, der Pfalzgraf und spätere Kurfürst Ottheinrich, der 1556 in Alzey die Reformation für die Kurpfalz einführte, kurz portraitiert.

Di., 08.04.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Erinnerungen an ein Leben

Statt „Süßes zum beginnenden Ernst des Lebens“, wie in der Veranstaltungsübersicht ursprünglich angekündigt, werden beim nächsten Museumsnachtisch des Alzeyer Museums „Erinnerungen an ein Leben“ angeboten; genauer: es wird ein Wanddenkmal, ein Epitaph, des Alzeyer Burggrafen Johann Brenner von Lö(e)wenstein und seiner Frau Apollonia, einer geborenen von Heppenheim, gen. vom Saal, vorgestellt.

Grund für die Änderung der Dessertkarte des Museums ist die aktuelle Sonderausstellung „Die Wittelsbacher an der Selz. Burg und Schloss Alzey im Zeichen von Löwe und Wecken“ in der vorübergehend ein Abguss des Originalepitaphs aus der Kirche von Imsweiler präsentiert wird.

Das Epitaph bietet nicht nur die Möglichkeit zu kunst- und kulturgeschichtlichen Ausführungen, sondern eröffnet zugleich auch einen Blick auf die Herrschaft der Pfälzer Kurfürsten im Alzeyer Land, die vom Burggrafen stellvertretend in und mittels der hiesigen Burg ausgeübt wurde. Nicht zuletzt soll auch die Niederadelsfamilie der Brenner von Lewenstein kurz vorgestellt werden. Alle Interessierten sind herzlich am Dienstag, dem 8. 4. 2014, von 13,00 – 13, 20 Uhr zum Mittagsdessert in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

Di., 11.03.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Der V 301 - eine Erfolgsgeschichte

Den V301 bietet das Alzeyer Museum als nächstes Dessertangebot im Rahmen seiner Museumsnachtische an. Was sich hinter dem Kürzel verbirgt, wird erst bei Tisch aufgedeckt. Vorab sei soviel verraten: Es handelt sich bei diesem Museumsexponat um ein Objekt, das in seiner Zeit zur medientechnischen Erfolgsgeschichte wurde, in dem sich zugleich aber auch der unheilvolle Geist dieser Zeit widerspiegelt. Wer Überraschendes mag, ist herzlich am Dienstag, dem 11. 3. 2014 von 13.00 -13.20 Uhr in das Alzeyer Museum eingeladen.

Di., 04.02.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Heiße Eisen

Bei dieser Überschrift mag der eine oder andere an die unangenehme Arbeit des Bügelns oder die Kunst des Schmiedens denken, aber weit gefehlt. Dieser Museumsnachtisch befasst sich diesmal passend zur Veranstaltungsreihe mit den Freuden der Küche. Von den vielen eisernen Helfern in diesem Raum gibt es eine kleine Auswahl an besonderen, wahrscheinlich bereits seit dem 7. Jahrhundert verbreiteten Gerätschaften, nämlich den Waffeleisen!

Wer schon immer mehr zur Geschichte dieser leckeren Nascherei und Ihrer Herstellungsgerätschaften wissen wollte, ist herzlich eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung am Dienstag, dem 4. Februar,  von 13.00 bis 13.20 im Museum Alzey teilzunehmen.

Di., 14.01.2014, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Der Alzeyer Merianstich und München
Museumsnachtisch rätselhaft

Der erste Museumsnachtisch des Alzeyer Museums im neuen Jahr 2014 gibt sicherlich Rätsel auf. Denn was hat der Alzeyer Merianstich mit dem Münchner Rathaus und der Familie Fritz zu tun? Genau dieser Zusammenhang ist aber der Inhalt des musealen Dessertangebots zu dem alle Wissenshungrigen am Dienstag, dem 14.1., von 13,00 bis 13,20 Uhr herzlich in das Alzeyer Museum eingeladen sind.

Termine + Themen 2013

Di., 15.01.2013: Steinzeitliche "Rheinhessen-Mäd"
              [mehr]


Di., 05.02.2013: Was ist und wozu taugt ein
              Glättstein? [mehr]

Di., 12.03.2013: Vom Winde verweht - Löss [mehr]

Di., 09.04.2013: Knopf- aber nicht kopflos - 
              vorgeschichtliche Kleiderverschlüsse
              [mehr]

Di., 21.05.2013: Wandschmuck für den Ehestand [mehr]

Di., 11.06.2013: Tum(m)eln und Stürzen -
              Trinkgewohnheiten unserer fränkischen
              Altvorderen [mehr]

Di., 20.08.2013: Mode auf (Back-) Modeln [mehr]

Di., 17.09.2013: "Uff‘m Grün, im Rotetal …“
                             Das Alser Lied von Wilhlem Diehl [mehr]

Di., 08.10.2013: Die Mainzer Legion XXII auf Alzeyer
                             Dächern [mehr]

Di., 19.11.2013: Puppenstuben und Puppenküchen [mehr]

Di., 10.12.2013: Was sagt uns ein Eiszeitkeil? [mehr]

Di., 10.12.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum
Was sagt uns ein Eiszeitkeil?

Eis am Stiel erfreut als Erfrischung Alt und Jung im Sommer bei heißen Temperaturen, eine Eisbahn lädt im Winter zum Schlittschuhlaufen ein. Und im Alzeyer Museum gibt es einen Eiszeitkeil zum Dessertangebot. Vorab sei schon so viel verraten, dass der Museumsnachtisch diesmal in der geologisch-paläontologischen Abteilung gereicht wird. Antworten auf Fragen nach dem Alter, dem Aussehen, der materiellen Beschaffenheit und nicht zuletzt nach der Entstehung eines Eiszeitkeils werden den kleinen Wissensappetit stillen. Alle diejenigen, die mehr darüber erfahren möchten, was uns Eiszeitkeile sagen, sind herzlich zu dem kostenfreien Mittagsdessert am Dienstag, 10. Dezember, von 13 bis 13.20 Uhr ins Museum eingeladen.

 

 

Di., 19.11.2013,  13:00 Uhr bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Puppenstuben und Puppenküchen

Puppenstuben bzw. –küchen sind wohl der Inbegriff für vergangene Spielkultur und ein heute oft nostalgisch verklärtes Sammelgebiet Erwachsener. Aber woher kommen die Puppenstuben und Puppenküchen eigentlich? Warum wird das Thema vor allem in der Weihnachtszeit immer wieder aktuell und welche Traditionen hängen an ihm?
Mittels der im Museum ausgestellten Galerie von Puppenküchen/-stuben soll bei diesem Museumsnachtisch ein kurzer Ausflug in dieses faszinierende Thema unternommen und  damit zugleich schon ein wenig auf den Advent eingestimmt werden.
Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenfreien Puppendessert ins Alzeyer Museum eingeladen.

Di., 08.10.2013,  13:00 Uhr bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Die Mainzer Legion XXII auf Alzeyer Dächern

Dachziegel werden beim nächsten Alzeyer Museums-nachtisch angeboten. Genauer: römische Dachziegel, die den Stempel der in Mainz stationierten Legion XXII aufweisen. Was auf den ersten Blick als eher uninteressante bauliche Hinterlassenschaft der Römerzeit erscheinen mag, eröffnet durchaus weitergehende Perspektiven, die über die Baukultur hinaus auch Einblicke in die Militär-, aber auch die Sprachgeschichte bieten. Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenfreien Dessertangebot des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 8. 10. 2013, von 13,00 bis 13,20 Uhr eingeladen.

Di., 17.09.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum: 
„Uff'm Grün, im Rotetal …“
Das „Alzer Lied“ von Wilhelm Diehl

Ein musikalisches Angebot offeriert das Alzeyer Museum diesmal passend zum bevorstehenden Jubiläums-Winzerfest und zu seiner aktuellen Sonderausstellung „Juxplatz, Weinkosthalle und Co.“ im Rahmen der Museumsnachtische. Thema ist Alzeys heimliche Stadthymne, das „Alzer Lied“, und ihr Verfasser Wilhelm Diehl. Seit der Vorkriegszeit – 1938 galt es bereits als „das bekannte Alzeyer Lied, dessen Text und Melodie von Wilhelm Diehl stammt“ – ist es ein gesanglicher Begleiter der Alzeyer Winzerfeste.
Alle Interessierten, Sänger und Nichtsänger, sind zur Musikstunde in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

 

Di., 20.08.2013, 13:00 bis 13.20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Mode auf Modeln

Mode auf Modeln offeriert das Museum beim ersten Museumsnachtisch nach der Sommerpause am Dienstag, dem 20.8. 2013 von 13.00-13.20 Uhr. Mit diesen hölzernen Formen wurde einerseits Gebäcke verschiedenster Teige und Massen zum Essen und Dekorieren hergestellt. Andererseits führen die in ihnen überlieferten Motive eine vielfältige Bilderwelt verschiedenster Themen vor Augen und enthalten somit auch Informationen. Was sie uns über die einstige Mode und Moden verraten, soll dabei im Vordergrund stehen.
Alle diejenigen, die etwas zur Herstellung, Verbreitung, Nutzung von Modeln erfahren und motivgeschichtlichen Inhalten nachspüren möchten, sind herzlich zu diesem zwanzigminütigen Gedankenaustausch in das Museum eingeladen.

Di., 11.06.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Zum Nachtisch Museum – T(a)umeln und Stürzen

Der nächste Museumsnachtisch am Dienstag, dem 11. 6., greift das Thema „Trinkgewohnheiten unserer fränkischen Altvorderen“ auf. Ausgehend von Trinkgefäßen aus Glas, den sog. Tumlern und Sturzbechern, wird dabei die Frage beantwortet, welche Bewandtnis es mit den von den Gefäßformen nahegelegten Merkwürdigkeiten des
T(a)umelns und Stürzens auf sich hat. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung von
13.00 bis 13.20 Uhr in das Museum eingeladen.

Di., 21.05.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Wandschmuck für den Ehestand

Auch vor der Zeit der Massenfotografie und der durch sie bewirkten Bilderflut wollte man sich das Andenken an die biographischen Lebenszäsuren bildlich vergegenwärtigen. Dies galt - und gilt - insbesondere für die Eheschließung. Als Wandschmuck hielten populäre Kastenbilder die Erinnerung an dieses Ereignis präsent und schmückten zugleich die gute Stube. Solcherart „Wandschmuck für den Ehestand“ wird Thema des nächsten Alzeyer Museumsnachtischs am Dienstag, dem 21. Mai, von 13,00 – 13,20 Uhr, sein. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenlosen volkskundlichen Dessertangebot des Alzeyer Museums eingeladen.

 

Di., 09.04.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Knopf- aber nicht kopflos

Knöpfe sind neben Reiß- und Klettverschlüssen heute gängige funktionale Bestandteile unserer Kleidung und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nicht immer schon knöpfte man seinen Mantel und andere Kleidungsstücke zu. Obwohl es noch keine Knöpfe gab, waren unsere Altvorderen keineswegs kopflos. Denn auch sie wussten Ihre Kleidung zu schließen. Welche Vorläufer Knöpfe hatten und seit wann es schließlich Knöpfe gibt, ist Thema des nächsten Museumsnachtisches „Knopf- aber nicht kopflos“ am Dienstag, dem 9. April von 13.00-13.20 Uhr. Alle diejenigen, die mehr aus der Kulturgeschichte vorgeschichtlicher Kleiderverschlüsse erfahren möchten, sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in das Museum Alzey eingeladen.

Di., 12.03.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Vom Winde verweht - Löss

Sicherlich, es mutet etwas „staubig“ an, das nächste Dessertangebot des Alzeyer Museums. Denn es geht tatsächlich um Staub oder besser um Löss. Löss - vom Wind herbeigeweht - bedeckt weite Teile von Rheinhessen. Das gelbliche, feinkörnige, Sediment bildet die Grundlage des äußerst fruchtbaren Bodens unserer Region. Woher es kommt, wann es entstanden ist und warum es das Landschaftsbild prägt, wird beim Museumsnachtisch am Dienstag, dem 12. 3. 2013, von 13,00 bis 13,20 Uhr erläutert. Und „staubtrocken“ wird er sicherlich nicht.

 

Di., 05.02.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtsch - Museum:

Was ist und wozu taugt ein Glättstein?

Beinahe wie eines der „Dinger vom Dach“, die der HR in seiner sonntäglichen Rate-Show präsentiert, mutet das nächste Objekt der Alzeyer Museumsnachtische an. Zwar stammt es nicht vom Dach, sondern aus einer Baugrube, zudem ist die Dingbezeichnung bekannt: Glättstein, gleichwohl bleibt das Ding rätselhaft. Unter dem Titel: „Was ist und wozu taugt ein Glättstein?“ lädt deshalb das Alzeyer Museum am Dienstag, dem 5.2., von 13,00 – 13,20 Uhr, alle kulturgeschichtlichen Rätselfreunde zu seinem mittagszeitlichen Dessertangebot ein.

 

Di., 15.01.2013, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Steinzeitliche „Rheinhessen-Mäd“

Zu seinem ersten Museumsnachtisch im neuen Jahr 2013 präsentiert das Alzeyer Museum außergewöhnliches, nämlich die ältesten figürlichen Frauendarstellungen aus Rheinhessen. Die beiden altsteinzeitlichen „Rheinhessen-Mäd“, die von einem Fundplatz in Mainz-Linsenberg stammen, gehören kulturgeschichtlich in einen Kontext, der vielfach als Beginn der „kulturellen Modernität“ charakterisiert wird. Von daher verspricht das Dessertangebot des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 15.1., von 13,00 – 13,20 Uhr, nicht nur den Blick auf die gerne als „Venusstatuetten“ bezeichneten rheinhessischen Frauenfiguren und bietet Informationen zu den Fundbedingungen und dem kulturellen Umfeld, dem sie entstammen. Sondern der Museumsnachtisch greift ausgehend von diesen Frauenstatuetten zugleich die aktuelle Diskussion auf, die um den menschheitsgeschichtlichen Schritt in die „kulturelle Moderne“ geführt wird und in der u.a. diese Figuren eine wichtige Rolle spielen. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in die Antoniterstraße 41 eingeladen.

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Termine + Themen 2012

  • Di., 28.08.2012: Im Porträt - Carl Theodor,
                                  letzter Kurfürst der Pfalz [mehr]
  • Di., 18.09.2012: Wahrlich keine Vegetarier,
                                  diese Römer [mehr]
  • Di., 23.10.2012: Große Fische [mehr]
  • Di., 20.11.2012: Vergängliche Schönheit -
                                  eine Puppe aus Wachs [mehr]
  • Di., 11.12.2012: Der Greif im Wappenbild [mehr]

     

Di., 11.12.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum

Der Greif im Wappenbild

Nein, es ist kein Tier aus dem Tertiärmeer des Mainzer Beckens oder aus den Dinotherien-Sanden, das beim nächsten Nachtisch des Alzeyer Museums präsentiert wird. Dieses Tier, das Thema des Museumsangebots am Dienstag, dem 11 .12 .2012 ist, gehört überhaupt nicht in den Bereich der Naturgeschichte, sondern ist Teil der Phantasiewelt unserer Kulturgeschichte – der „Greif“. Wie dieses dem ursprünglichen Sinn des Wortes nach „fabel“-hafte Tier nach Alzey gelangte, wird als Frage im Alzeyer Museum als kleines, kostenfreies Bildungsdessert von 13,00 bis 13,20 Uhr serviert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Di., 22.11.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Vergängliche Schönheit -
Eine Puppe aus Wachs

Einen Blick in die Spielzeugkiste vergangener Generationen offeriert der nächste Museumsachtisch am Dienstag, dem 20. November, der u.a. von vergänglicher Schönheit handelt. Besonders groß war diese bei Puppen mit Köpfen aus Wachs aufgrund ihrer größeren Anfälligkeit gegenüber allzu warmen Temperaturen, Staub und Schmutz. Im Vergleich zu ihren wesentlich häufiger erhaltenen Artgenossinnen mit Köpfen aus anderen Materialien sind solche Puppen deshalb weitaus seltener überliefert als diese. So auch im Alzeyer Museum. Eines der raren Stücke wird deshalb aus dem Depot geholt und allen Interessierten ‑ selbstverständlich garniert mit weiteren Informationen – kostenfrei von 13.00-13.20 Uhr zum Dessert gereicht.

 

 

Di., 23.10.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Große Fische
Das museale Dessertangebot

Fisch satt im Alzeyer Museum – Riesige Haie

Fisch satt gibt es beim nächsten Museumsnachtisch des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 23.10.2012, von 13:00 bis 13:20 Uhr. Denn wahrlich große Fische werden diesmal dort zur Mittagszeit gereicht – der Riesenhai und der nicht weniger riesige Weiße Hai. Beide bzw. ihre nah verwandten Vorfahren gehörten zu der vielfältigen Fisch-Fauna des hiesigen Tertiärmeeres und werden immer wieder in den marinen Ablagerungen des Mainzer Beckens gefunden. Aus der Sicht des Paläontologen soll daher die Biologie, die Morphologie und Anatomie ebenso wie die Ökologie und Anatomie dieser beiden grundverschiedenen Hai-Arten vorgestellt werden, die sich noch in der Art ihrer fossilen Überlieferung grundlegend unterscheiden. Dabei ist der eine weitgehend unbekannt, obwohl er regelmäßig vor unserer Küste auftaucht, während dem anderen, verschrien als gefährliche menschenfressende Bestie, stets eine große, von der Angstlust der Menschen genährte mediale Aufmerksamkeit zu Teil wird. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem großen und dabei kostenfreien Fischhappen eingeladen.

 

Di., 18.09.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:
Wahrlich keine Vegetarier, diese Römer
Das museale Dessertangebot am Dienstag, dem 18. September beschäftigt sich diesmal, passend zum Veranstaltungsnamen, mit Kulinarischem aus der Römerzeit. Tierknochen von Rind, Schwein und Maus, ebenso wie Geweihreste vom Hirsch finden sich in der Dauerausstellung des Alzeyer Museums. Wer sich schon immer gefragt hat, welche Geschichten und Erkenntnisse hinter diesen unscheinbaren Resten aus der Abfallgrube stecken, ist herzlich zu diesem kostenfreien Nachtisch von 13.00 – 13.20 Uhr eingeladen, an dem auch Vegetarier guten Gewissens teilnehmen können.

 

Foto: Museum

Di., 28.08.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Im Porträt - Carl Theodor, letzter Kurfürst der Pfalz

Auch im Hochsommer- und Ferienmonat August gibt es das Dessertangebot des Alzeyer Museums. Präsentiert wird am Dienstag, dem 28. 8., von 13,00–13,20 Uhr ein Porträt des letzten Pfälzer Kurfürsten Carl Theodor (1724-1799). Ausgehend von einem Stich des Kurfürsten in der Dauerausstellung wird ein Lebensporträt des bis heue umstrittenen Landesfürsten gezeichnet, zu dessen Territorium auch Alzey und das Alzeyer Oberamt bis zur Zeit der Französischen Revolution gehörten. Immerhin veranstalten noch 1793 die Alzeyer Anhänger Carl Theodors anlässlich seines 50jährigen Regierungsjubiläums trotz französischer Besatzung ein großes öffentliches Fest für den mittlerweile in München residierenden Fürsten. Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenfreien Kurpfälzer Dessert eingeladen.

 

Di., 12.06.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Orgeln in der Synagoge

Zu seinen beliebten Museumsnachtischen serviert das Museum Alzey am Dienstag, dem 12. Juni „Orgeln in der Synagoge“. Genauer: ausgehend von einem in der Dauerausstellung des Museums gezeigten Orgelstuhl aus der Alzeyer Synagoge, wird die Rolle der Orgel im jüdischen Gottesdienst bzw.
–haus thematisiert. Denn, dass sich eine Orgel in einer Synagoge befand, war keineswegs selbstverständlich. Die Tatsache, dass in der Synagoge von Alzey schon seit dem Jahr 1855 eine Orgel eingebaut war, zeugt vielmehr von einer neuen, reformorientierten Ausrichtung, ja Anpassung der hiesigen jüdischen Gemeinde und ihres Rabbiners an die christliche Liturgie. Alle Interessierten sind herzlich zur dienstäglichen Mittagspause von 13:00 bis 13:20 Uhr in das Museum eingeladen.

Di., 08.05.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Kleine Eindrücke
und große Erkenntnisse

Ein Gang in die ältere Eisenzeit steht auf der Speisekarte des nächsten Museumsnachtisches am Dienstag, dem 8. Mai, von 13.00 – 13.20 Uhr.

Gereicht werden „kleine Abdrücke“ von Pflanzen in Keramikgefäßen oder im sog. Hüttenlehm aus den Gefachen eines ehemaligen Fachwerkhauses. Welche Informationen diese seltenen Abdrücke von normalerweise leicht vergänglichen vor- und frühgeschichtlichen Pflanzenresten in der hallstattzeitlichen Dauerausstellung über die Flora ihrer Zeit enthalten und zur Erweiterung unserer Kenntnisse beitragen, wird einerseits Thema sein. Darüber hinaus liefert der Museumsnachtisch aber auch Einblicke in die Analyse und Bestimmung pflanzlicher Reste aus vorgeschichtlicher Zeit. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in das Museum eingeladen.

 

Di., 10.04.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Bayerische Wecken in Alzey

Wecken, genauer gesagt bayerische Wecken werden beim nächsten Museumsdessert des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 10.04.2012, von 13:00 bis 13:20 Uhr angeboten. Für diejenigen, die nicht wissen, was bayerische Wecken sind, hier nur der kurze Hinweis, dass es dabei um die weiß-blauen Rauten handelt, die man heute als bayerisches Wahrzeichen kennt. Die Frage jedoch, was die bayerischen weiß-blauen Rauten bzw. Wecken wiederum mit Alzey zu tun haben, wird erst im Rahmen des Museumsnachtischs, sozusagen als Wissensnachschlag, beantwortet werden. Wer neugierig geworden ist, ist herzlich zu diesem kostenfreien Dessertangebot in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

Di., 20.03.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Musik aus dem Schrank

Am Dienstag, den 20. März 2012, wird aus den Regalen des Museumsarchivs den Besuchern zum Museums-Nachtisch ein Abspielgerät der „Zweiten Stunde“ für  schmackhafte Musikkonserven vorgesetzt. Zeitgenössische Musik wurde Ende des 19. Jahrhunderts erstmals gespeichert. Bei geöffneten Türen eines Schranks wurden die Konserven „geöffnet“ – heraus kam gut aufgelegte Musik, ein Genuss für Auge und Ohr. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung von 13.00-13.20 Uhr in das Museum eingeladen.

 

Di., 07.02.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtsch - Museum:

Mathilde Battenberg -
Malerin aus Alzey

Dem nächsten Dessertangebot des Alzeyer Museums am Dienstag, dem 7.2. dürfte sich mancher nur mit Vorsicht nähern. Denn sprichwörtlich gilt: Was der Städter nicht kennt, isst er nicht (oder so ähnlich). Und Mathilde Battenberg kennen sicherlich nur die wenigsten. Dabei zählte die gebürtige Alzeyerin in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den durchaus renommierten und gefragten Malern des Rhein-Main-Gebiets, ja Deutschlands. Selbst mit Max Beckmann stellte sie in Frankfurt gemeinsam aus. Ein von ihr gefertigtes Ölportrait, das sich im Sammlungsbestand des Museums befindet, bildet den Ausgangspunkt für kleine Kostproben aus Leben und Werk der Malerin, zu denen das Museum von 13,00 bis 13,20 Uhr einlädt.

 

Die., 10.01.2012, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Eine Hellebarde

Das Dessertangebot des Alzeyer Museums offeriert zum Beginn des Jahres 2012 ein Objekt aus der Waffensammlung. Am Dienstag, dem 10.1. wird von 13,00 bis 13,20 Uhr eine Hellebarde vorgesellt. Diese Hieb- und Stichwaffe gehörten seit dem Mittelalter zur Ausrüstung des militärischen Fußvolks. Auch nach dem Verlust ihres kriegerischen Wertes spielte die Hellebarde als Zeremonialwaffe, vor allem aber als Ausrüstungsbestandteil der städtischen Ordnungskräfte, der Nachtwächter, weiterhin eine Rolle. Wer mehr über Geschichte und Funktion dieser Waffe erfahren möchte, ist herzlich zum Gratis-Nachtisch in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

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Termine + Themen 2011

  • Di., 25.01.2011: Fremd und anders - Begegnung mit keltischer Religion [mehr]
  • Di., 22.02.2011: Zu den Drei Königen -
    Das Gasthaus und sein Aushänger [mehr]
  • Di., 22.03.2011: Die Alzeyer Bürgerwehr und ihre Fahne [mehr]
  • Di., 05.04.2011: "Sie schrieben mir ..." - Das Poesie- oder Stammalbum [mehr]
  • Di., 03.05.2011: Hirsche XXL [mehr]
  • Di., 21.06.2011: Beamten Gala [mehr]
  • Di., 23.08.2011: Die Biedermeierporträts der Familie Rauschert [mehr]
  • Di., 13.09.2011: Aus dem Nähkästchen ... der Kelten [mehr]
  • Di., 11.10.2011: Waschen in der Kugel [mehr]
  • Di., 15.11.2011: "Zum H. Blutwunder von Walldürn" - Die Alzeyer Wallfahrtsfahne aus dem Jahr 1693 [mehr]
  • Di., (13.12.2011): Moschus - Geruchsstoff und
    Medizin >> Termin wird geändert

Di., 15.11.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

„Wallen“ in der Mittagspause

Für zwanzig Minuten, von 13,00 bis 13,20 Uhr, schickt das Alzeyer Museum die Gäste seines nächsten Museumsdesserts am Dienstag, dem 15.11.2011, auf Wallfahrt. Der Anlass hierfür ist die Präsentation einer Alzeyer Wallfahrtsfahne aus dem Jahr 1693. Dieses herausragende Stück der Museumssammlung begleitete die Alzeyer Katholiken auf ihren Wallfahrten „Zum H. Blutwunder von Walldürn“ in den Odenwald. Wer Näheres über die Wallfahrtsfahne, über die Wallfahrt und die Verehrung des Heiligen Blutes in Walldürn erfahren möchte, ist herzlich zu dem kostenfreien Dessertangebot in das Alzeyer Museum eingeladen.
 

Di., 11.10.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Waschen in der Kugel

Saubere und frische Wäsche ist heute eine Selbstverständlichkeit. Schweißtreibendes Wäschewaschen gehörte scheinbar schon Ende der 1970er Jahre längstens der Vergangenheit an. Wer erinnert sich nicht an die Zeile „Das bißchen Wäsche ist doch kein Problem …“ aus dem bekannt gewordenen Schlager Johanna von Kozcians „Das bißchen Haushalt“ und ihr Augenzwinkern? Der Frage, wie es sich mit dem Einzug der „fleißigen Helfer“ im Haushalt und einer damit einhergehenden Arbeitsentlastung im Laufe des 20. Jahrhunderts verhielt, soll beim nächsten Museumsnachtisch  am Beispiel einer Kugelwaschmaschine aus der Museumssammlung nachgegangen werden. Neben Aspekten der technischen Innovation und des Fortschritts von Haushaltsgeräten soll auch das Produktdesign zur Sprache kommen. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung  in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

Di., 13.09.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Aus dem Nähkästchen der … Kelten!

Am Dienstag, dem 13. September lädt das Alzeyer Museum zur gewohnten Zeit von 13.00 bis 13.20 Uhr zum nächsten Museumsnachtisch ein. Anhand von Nadeln und Nadeldöschen aus Alzeyer Keltengräbern wollen wir einen kleinen Einblick in keltische Handarbeit wagen. Wie und was haben die Kelten genäht, welche Stellung kommt dieser Arbeit in der keltischen Kultur zu? Als Symbol von Weiblichkeit aber auch Status dienten Nähutensilien bis in das 20. Jahrhundert hinein. Aber kann man diese Erfahrungen unserer Zeit einfach so auf die Kelten übertragen? Wer Antworten zu diesen und weiteren Fragen zu den keltischen Nähgewohnheiten sucht, ist recht herzlich zu dem kostenfreien Dessertangebot im Museum eingeladen.

Di., 23.08.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Die Biedermeierporträts der Familie Rauschert

Vier kleine, reizvolle Biedermeier-Porträts präsentiert das Alzeyer Museum am Dienstag, dem 23.8. von 13:00 bis 13:20 Uhr anlässlich seiner Museumsnachtische. Das besondere Interesse an diesen Bildern gilt dabei weniger dem kunsthistorischen Wert, sondern ihrer besonderen sozialgeschichtlichen Aussagekraft. Die in den 1830er Jahren gemalten Porträts des Gutsbesitzers Philipp Rauschert (1801-1864) vom Münch-Bischheimerhof bei Gundersheim und dreier seiner Kinder sind gleichsam Bilder eines außergewöhnlichen wirtschaftlichen und sozialen Aufstiegs, den die Alzeyer Familie in der napoleonischen Zeit erlebte. Philipps Vater hatte es u. a. durch spekulative Immobiliengeschäfte bei den Nationalgüterversteigerungen der Franzosenzeit zu Reichtum gebracht und zählte 1817 zu den vermögendsten Bürgern der Stadt.

Der soziale Aufstieg der Familie spiegelte sich nicht nur im Erwerb eines repräsentativen Hofguts mit mehr als 350 Morgen Land wider, sondern auch in der Wahl des Liberalen Philipp Rauschert 1834 zum Abgeordneten in den hessischen Landtag.

Wer etwas mehr von den Rauschert'schen Biedermeierporträts und der mit ihnen verknüpften Familiengeschichte in seiner Mittagspause abbekommen möchte, ist herzlich zu diesem kostenfreien Dessertangebot eingeladen.
 

Di., 21.06.2011, 13.00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum:

Beamten-Gala

Zu den Charakteristika des 19. Jahrhunderts gehört die Intensivierung der bürokratischen Herrschaft mit dem Mittel der staatlichen Verwaltung. Träger und zugleich Symbol dieser Form der Herrschaftsausübung des Staates war (und ist) der Beamte.

Ausdruck der besonderen Stellung der Beamten bzw. „Civil-Diener“ im Staat war ihre Uniformierung. Vom Staatsminister bis hinab zum einfachen Gerichtsschreiber begann man, rangmäßig differenziert, die Beamten zu uniformieren. Mit der Revolution von 1918 endete die Hochzeit der Beamtenuniform. Vereinzelt, so bei der Forstverwaltung oder der Polizei, überlebte sie jedoch bis in unsere Zeit. Als Angebot zum Nachtisch des Alzeyer Museums wird am 21.6. von 13,00-13,20 Uhr nicht nur die Geschichte der Ziviluniform skizziert, sondern zugleich auch die im Museumsbesitz befindlichen Bestandteile der schmucken Uniformen des 19. Jahrhunderts (Zweispitz, Rock und Degen) präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich zum kostenfreien „Museum in der Mittagspause“ eingeladen.

 

Di., 03.05.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum:

Hirsche XXL

Der nächste Alzeyer Museumsnachtisch am Dienstag, dem 3. Mai, führt in die kalte Vergangenheit Rheinhessens und beschäftigt sich mit „Megaloceros", dem größten Vertreter in der Familie der Hirsche. Dieser Riesenhirsch mit seinem extrem ausladenden Geweih lebte jedoch nicht nur, wie sein verbreiteter Name „Irish Elk“ suggerieren könnte, in Irland, noch ist er mit den Elchen verwandt. Informationen darüber sowie zu Aussehen, Evolution, Lebensweise und Lebensraum, aber auch zu den Gründen für das Aussterben dieser einstigen Riesen in unserer Region werden allen Interessenten in dem kostenfreien Dessert von 13.00-13.20 Uhr gereicht.

Di., 05.04.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch -Museum:

"Sie schrieben mir ..." - Das Poesie- oder Stammalbum

Sinnige Sprüche und mehr – das Poesiealbum

„Liebe Freundin bleib' gesund, bis drei Kirschen wiegen ein Pfund!“ oder
„Ich mache nicht lange ein zierlich Gedicht, Ich schreibe ganz kurz nur Vergißmeinnicht“ …

Wer kennt sie nicht, diese Sprüche aus dem Poesiealbum. Überreicht von einer Klassenkameradin nahm man das Album mehr oder weniger gerne mit nach Hause, um sich in Schönschrift mit Bildchen oder eigener Zeichnung zu verewigen. Dem Poesiealbum und seiner Geschichte ist der nächste Museumsnachtisch am Dienstag, dem 5. 4., von 13.00-13.20 Uhr gewidmet. Die Poesiealben der Museumssammlung stammen aus der ersten Hälfte des 19. und dem beginnenden 20. Jahrhundert. Von daher wäre es schön, wenn die am Thema interessierten Besucher/innen Poesiealben aus ihrer Schulzeit mitbringen könnten, um das Mittagsmahl mit zeitlich jüngeren Vertretern anzureichern.

 

Di., 22.03.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum:

Die Alzeyer Bürgerwehr und ihre Fahne

Am Dienstag, dem 22.3. wird im Alzeyer Museum anlässlich seiner Museumsnachtische die Bürgerwehrfahne aus dem Revolutionsjahr 1848 präsentiert. Die „allgemeine Volksbewaffnung“ gehörte zu den zentralen Forderungen der Revolutionäre von 1848. Im Mai 1848 konstituierte sich daraufhin in Alzey ein bürgerliches Scharfschützen-Corps, aus dem die Bürgerwehr hervorging. Im Mai des Jahres 1849 hatte die Bürgerwehr ihre erste und einzige militärische Bewährungsprobe zu bestehen. Zur Verteidigung der Reichsverfassung rückte sie, die Fahne voran, zur Unterstützung des Pfälzer Aufstandes in die Vorderpfalz aus, kehrte jedoch bereits zwei Tage später unverrichteter Dinge nach Alzey zurück. Wer mehr über die Alzeyer Bürgerwehr und ihre Fahne erfahren möchte, ist herzlich zum Dessertangebot von 13:00 – 13:20 Uhr in das Museum eingeladen.

 

Di., 22.02.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum:

Zu den Drei Königen - Das Gasthaus und sein Aushänger

Anlässlich seiner Museumsnachtische lädt das Alzeyer Museum am Dienstag, dem 22.2.2011, von 13:00 bis 13:20 Uhr zur Einkehr in das Gasthaus „Zu den drei Königen“ ein. Ein im Museumsdepot erhaltener Aushänger bzw. Ausleger des ehemaligen Gasthauses in der St.-Georgen-Straße dient dabei als Appetizer, zu dem die Geschichte dieses Gasthauses als Dessertangebot offeriert werden wird. Diese mittägliche Veranstaltung des Alzeyer Museums ist kostenfrei.

Di., 25.01.2011, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Fremd und anders - Begegnung mit keltischer Religion

Eine Jupiterfigur mit dem Rad - da mag der Römer staunen. Dies Symbol findet sich bei Jupiter verstreut über das ganze keltisch besiedelte Gebiet. In unserer Gegend fanden vielfach einheimische keltische Gottheiten Eingang in den römischen Götterhimmel. Durch die Interpretatio Romana bekamen sie meist römische Namen. So wurden zwar keltische mit römischen Göttern zusammengeführt, behielten aber manche ursprüngliche Eigenheiten, was sich z.B. in jenen „fremden“ Attributen bei bildlichen Darstellungen ausdrückt.

Auch an einigen der in Alzey gefundenen Göttersteinen wird ihr Entstehen aus dem keltischen Kulturzusammenhang deutlich. Welche Fragen sich dabei stellen und welche Deutungen vielleicht möglich sind, soll beim „Nachtisch im Museum“ am Dienstag, 25. Januar von 13.00 bis 13.20 Uhr in den Blick genommen werden. Die kostenfreie Veranstaltung, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, findet in der Steinhalle, Schlossgasse 11 (bitte beachten!) statt.

 

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Termine + Themen 2010

  • Di., 16.03.2010: Wie nutze ich einen Baum als Langzeitkalender - Die Jahrringzählung [mehr]
  • Di., 20.04.2010: Koschers Brot aus Alzey - Die Matzenbäckerei Süßkind [mehr]
  • Di., 04.05.2010: Römisches Fensterglas - "Ausblick" auf die Baukultur der Römerzeit
  • Di., 15.06.2010: Ein archäologischer Schmuckfund aus Esselborn [mehr]
  • Di., 17.08.2010: Das Winterhilfswerk [mehr]
  • Di., 14.09.2010: Eiszeitlicher Elefant mit Zottelfell [mehr]
  • Di., 05.10.2010: Apollinischer Gesang am Rhein [mehr]; Veranstaltung in der Steinhalle
  • Di., 16.11.2010: "Gut beschirmt". Sonnenschirme - Regenschirme [mehr]
  • Di., 07.12.2010: Über Spuckkästen und das sich geziemende Spucken [mehr]

Di., 07.12.2010, 13:00 bis 13:20 Uhr
Zum Nachtisch - Museum:

Über Spuckkästen und das sich geziemende Spucken

Auf den ersten Blick klingt das Angebot des Alzeyer Museums für seinen nächsten Museumsnachtisch am Dienstag, dem 7. 12., von 13,00 bis 13,20 Uhr wenig einladend. Ausführungen über „Spuckkästen und das sich geziemende Spucken" passen scheinbar nicht so recht zum Abschluss des Mittagsmahls. Aber genau dies, die Frage, warum uns heute das Spucken in der Öffentlichkeit als peinlich, ja ekelhaft erscheint, wird im Zentrum der Betrachtungen zum Museumsdessert stehen. Der Spucknapf bzw. –kasten bildet dabei den Ausgangspunkt für einen Blick in den abendländischen „Prozeß der Zivilisation", in dessen Verlauf das Spucken aus der Öffentlichkeit weitgehend verbannt wurde. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung in das Alzeyer Museum eingeladen.
 

Di., 16.11.2010, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum: „Gut beschirmt“. Sonnenschirme – Regenschirme

 

Passend zu den herbstlichen Wetteraussichten widmet sich der kommende „Nachtisch“ im Museum am Dienstag dem 16. November von 13.00 – 13.20 Uhr dem Schirm. Seine alltägliche Funktion als Regenschutz für jedermann hat er noch gar nicht so lange und der Beruf des Schirmmachers hat nur eine kurze Zeitspanne das Spektrum der Handwerkskünste erweitert. Mehr dazu kann man bei der kostenlosen Veranstaltung erfahren, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

 

Di., 05.10.2010, 13:00 bis 13:20 Uhr

„Apollinische Gesänge“ zum Museumsnachtisch

 

Auf einem der Viergöttersteine der zahlreich erhaltenen Jupitersäulen des römerzeitlichen „vicus Altiaiensium“ ist eine Gottheit, Apollo bzw. Apollo Grannus, mit einem Saiteninstrument dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine sog. Kithara, einem der heutigen Rhythmusgitarre vergleichbaren leierartigen Instrument. Wie dieses Instrument benutzt wurde und welch „apollinische Gesänge“ man zur Römerzeit am Rhein damit begleitete, wird als Dessertofferte des Museums am Dienstag, dem 5. 10., von 13:00 bis 13:20 Uhr in der Steinhalle im Burggrafiat (bitte beachten!) kostenfrei für alle Interessierten angeboten.

 

Di., 14.09.2010, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum: Eiszeitlicher Elefant mit Zottelfell

Warum nicht mal ein Mammut zum Nachtisch?
Mammutfossilien aus dem Alzeyer Land bieten den Anlass, im Rahmen der Museumsnachtische des Alzeyer Museums Informationen über diesen „eiszeitlichen Elefanten mit Zottelfell“ anzubieten. Diese betreffen sowohl die Stammesgeschichte der Mammute, ihre Anatomie und Lebensweise als auch die Lebensbedingungen, unter denen sie hier in Rheinhessen während der Eiszeit existierten. Natürlich wird auch die Frage behandelt werden, warum sie hier, aber auch weltweit ausstarben. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenfreien Museumsnachtisch am Dienstag, dem 14.9., von 13:00 bis 13:20 Uhr in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

Di., 17.08.2010, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum: Das Winterhilfswerk

Spenden für die Volksgemeinschaft
Bis heute zählen die sog. „Winterhilfswerk-Abzeichen“ des Dritten Reiches zu den beliebten Gegenständen vieler Sammler: Anstecknadeln, Plaketten zum Anheften, kleine Büchlein oder Spielfiguren. Die aus Holz, Blech, Ton oder auch aus Kunststoff gefertigten Abzeichen weisen eine thematische Breite von Weihnachtsmotiven über regionale Volkskunst bis hin zur politischen Propaganda auf. Im Rahmen des nächsten Museumsnachtisches am 17. August wird von 13.00 bis 13.20 Uhr nicht nur das heute ebenso wie in der NS-Zeit beliebte Sammelgebiet der Winterhilfswerk-Abzeichen präsentiert. Die Aktivitäten des Winterhilfswerks werden vielmehr zugleich im Gesamtzusammenhang einer politisch dominierten Wohlfahrtspflege und damit als Instrument des NS-Regimes dargestellt. Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenfreien Museumsnachtisch in das Museum Alzey eingeladen.

 

 

Di., 15.06.2010, 13:00 bis 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum: Ein archäologischer Schmuckfund aus Esselborn

 

Zu den raren Stücken des Alzeyer Museums zählt ein Schmuckanhänger aus der Jungsteinzeit. Diesem erst seit jüngerer Zeit in das Museum gelangten Einzelfund aus Esselborn ist der nächste Museumsnachtisch am Dienstag, den 15. 6. 2010 gewidmet. Alle diejenigen, die Appetit auf weitere Informationen zu diesem Objekt haben, sind herzlich von 13.00 - 13.20 Uhr in das Alzeyer Museum eingeladen.

 

Di., 20.04.2010, 13:00 - 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum

Koscheres Brot aus Alzey - Die Matzenbäckerei Süßkind
Zu den religiös begründeten Speisegeboten des Judentums gehört die Verwendung von Matzen, das sind ungesäuerte Brotfladen, im Zusammenhang mit dem Pessachfest. Auf Grund der strengen Herstellungsvorschriften hatten sich, besonders in den Städten, jüdische Bäcker auf die Produktion der Matzen spezialisiert. Auch in Alzey existierte seit dem 18. Jahrhundert eine solche Matzenbäckerei, die zeitweilig ihre Produkte bis nach Frankreich und Italien vertrieb. Im Besitz der Familie Süßkind existierte die Bäckerei in Alzey bis in die 1920er Jahre hinein. Im Rahmen der Museumsnachtische des Alzeyer Museums werden am Dienstag, dem 20.4., von 13,00 bis 13,20 Uhr, Geschichtshappen zur Alzeyer Matzenbäckerei ebenso angeboten wie Informationen zu den religiösen Hintergründen für dieses religiöse jüdische Brauchtum.

Di., 16.03.2010, 13:00 - 13:20 Uhr

Zum Nachtisch - Museum:

Wie nutze ich einen Baum als Langzeitkalender - Die Jahrringzählung

Bäume besitzen für uns eine ästhetische Funktion; sie liefern uns den wichtigen Rohstoff Holz, der auch in vielfältigster Form von uns genutzt wird. Dass Bäume darüber hinaus eine Menge an Informationen ent- und bereithalten und gar als Langzeitkalender fungieren, ist nicht jedem gleichermaßen bewusst. Vom Aufbau des Baum- bzw. Jahrringkalenders, von seiner Lesart und von der speziellen Methode der Dendrochronologie handelt der Nachtisch im Alzeyer Museum am Dienstag, 16. März, von 13:00 – 13:20 Uhr. Zu diesem kostenfreien Mittagsdessert sind alle, die mehr über den Baumkalender erfahren möchten, herzlich eingeladen.

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